Wann ist es zu heiß, um mit Ihrem Hund zu gehen? Bewahren Sie Ihren Welpen diesen Sommer sicher auf
Die Hitze steigt – und damit auch das Risiko für Hunde
Wenn die Temperaturen steigen, können tägliche Spaziergänge mit dem Hund gefährlicher werden, als wir denken. Während der Sommer voller Sonnenschein und Spaß im Freien ist, kann heißes Wetter für Hunde gefährlich sein, insbesondere wenn es zu Hitzschlag und verbrannten Pfoten kommt.

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Im Gegensatz zu Menschen können Hunde nicht über die Haut schwitzen. Sie geben Wärme hauptsächlich durch Hecheln und ihre Pfotenballen ab, was sie bei extremer Hitze besonders anfällig macht. Als Haustierbesitzer ist es wichtig zu erkennen, wann es Zeit ist, den Nachmittagsspaziergang gegen eine kühlere, sicherere Alternative einzutauschen.
Wann ist es zu heiß, um mit Ihrem Hund spazieren zu gehen?
Heißes Wetter kann uns – und unsere Hunde – überraschen. Hier sind die wichtigsten Dinge, die Sie vor dem Aufbruch beachten sollten:
- Temperaturschwelle: Wenn die Temperatur 29 °C oder mehr erreicht, ist es für die meisten Hunde im Allgemeinen zu heiß – insbesondere während der Mittagsstunden.
- Gefahr auf dem Bürgersteig: Oberflächen wie Asphalt können viel heißer als die Luft sein und die Pfoten Ihres Hundes innerhalb von Sekunden verbrennen.
- Machen Sie den 7-Sekunden-Test: Legen Sie Ihren Handrücken auf den Bürgersteig. Wenn Sie ihn nicht 7 Sekunden lang bequem dort halten können, ist es zu heiß für die Pfoten Ihres Hundes.

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- Achten Sie auf zusätzliche Risikofaktoren: Die Hitzetoleranz variiert je nach Hund. Hunderassen mit flacher Schnauze, Welpen, ältere Hunde und Hunde mit bestimmten Gesundheitsproblemen sind anfälliger für Überhitzung.
- Auch die Luftfeuchtigkeit spielt eine Rolle: Hohe Luftfeuchtigkeit kann es Hunden erschweren, sich abzukühlen, selbst bei niedrigeren Temperaturen.
Entscheiden Sie sich im Zweifelsfall für Spaziergänge am frühen Morgen oder Abend und stellen Sie die Sicherheit Ihres Hundes immer an erste Stelle.
Anzeichen dafür, dass Ihr Hund überhitzt sein könnte
Selbst ein kurzer Spaziergang an einem heißen Tag kann zu Überhitzung führen, insbesondere bei Hunden mit geringer Hitzetoleranz. Das Erkennen der Frühwarnzeichen ist entscheidend für die Sicherheit Ihres Welpen:
- Schweres Keuchen oder Atembeschwerden: Hunde hecheln, um sich abzukühlen. Wenn das Hecheln übermäßig, schnell oder mühsam wird, ist das ein klares Zeichen dafür, dass Ihr Hund Schwierigkeiten hat, seine Körpertemperatur zu regulieren.
- Mehr Sabbern als sonstLeichtes Sabbern kann normal sein, aber dicker, klebriger oder übermäßiger Speichel ist ein Warnsignal. Es deutet oft darauf hin, dass Ihr Hund überhitzt ist und versucht, sich abzukühlen.
- Lethargie oder Bewegungsunwillen: Ein normalerweise aktiver Hund, der plötzlich müde, langsam oder desinteressiert am Gehen oder Spielen wirkt, leidet möglicherweise unter Hitzeerschöpfung.

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- Leuchtend rotes Zahnfleisch oder Zunge: Überprüfen Sie das Maul Ihres Hundes – leuchtend rotes oder dunkelrosa ZahnfleischS kann ein Zeichen für erhöhte Körpertemperatur und verminderte Durchblutung sein.
- Erbrechen oder Durchfall: Hitzestress kann das Verdauungssystem beeinträchtigen und zu Magenverstimmung oder weichem Stuhl führen. Erbrechen in Kombination mit anderen Symptomen erfordert sofortige Aufmerksamkeit.
- Desorientierung oder Kollaps: Wenn Ihr Hund unsicher auf den Beinen ist, verwirrt wirkt oder sogar zusammenbricht, könnte er einen Hitzschlag erleiden. Dies ist ein medizinischer Notfall und erfordert sofortige tierärztliche Versorgung.
Wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken, stellen Sie sofort alle Aktivitäten ein. Bringen Sie Ihren Hund an einen schattigen oder klimatisierten Ort, bieten Sie ihm kühles (nicht kaltes) Wasser an und rufen Sie Ihren Tierarzt an, wenn die Symptome anhalten oder sich verschlimmern. Schnelles Handeln ist immer besser als Warten.
So schützen Sie Ihren Hund bei heißem Wetter
Um Ihren Hund bei Hitze zu schützen, kommt es auf gutes Timing, die richtige Ausrüstung und aufmerksame Aufmerksamkeit an. So halten Sie Ihren Hund kühl:
- Spazieren Sie in den kühleren Stunden: Gehen Sie frühmorgens oder spätabends raus, wenn die Sonne nicht so intensiv scheint und der Bürgersteig kühler ist. Mittagsspaziergänge können riskant sein, besonders an wolkenlosen, feuchten Tagen.
- Wählen Sie sicherere Routen: Bleiben Sie auf Grasflächen oder im Schatten, um heiße Oberflächen zu vermeiden, die Ihre Pfoten verbrennen können. Gehwege und Asphalt heizen sich schnell auf und können auch nach Sonnenuntergang gefährlich heiß bleiben.
- Verwenden Sie eine KühlwesteEine Kühlweste für Hunde kann einen großen Unterschied machen. Unsere Weste besteht aus leichtem, atmungsaktivem Material – einfach in Wasser einweichen, auswringen und vor dem Spaziergang anziehen, um die Wärme vom Körper Ihres Hundes abzuleiten.

- Trinken Sie ausreichend: Bringen Sie frisches Wasser und einen tragbaren Napf mit, damit Ihr Hund bei längeren Spaziergängen ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Regelmäßige Trinkpausen helfen, Überhitzung zu vermeiden und das Energieniveau konstant zu halten.
- Machen Sie Pausen im Schatten: Halten Sie häufig an schattigen Stellen an, damit Ihr Welpe sich ausruhen und abkühlen kann. Schon kurze Pausen können helfen, die Körpertemperatur zu senken und Müdigkeit vorzubeugen.
Mit diesen einfachen Schritten können Sie Abenteuer bei warmem Wetter genießen und gleichzeitig dafür sorgen, dass Ihr Hund sicher, kühl und bequem bleibt.
Ein sicherer Sommer ist ein glücklicher Sommer
Ihr Hund verbringt gerne Zeit mit Ihnen – doch bei sengender Sonne steht die Sicherheit an erster Stelle. Zu wissen, wann Sie spazieren gehen sollten, auf welche Anzeichen Sie achten müssen und wie Sie Ihren Welpen abkühlen, kann an heißen Tagen entscheidend sein.
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Wenn es also das nächste Mal kuschelig warm auf dem Gehweg ist, fragen Sie sich: Ist es das Risiko wert? Im Zweifelsfall machen Sie eine Pause, spielen Sie drinnen und heben Sie sich das Abenteuer für kühlere Stunden auf. Ihr Welpe wird es Ihnen danken – natürlich mit Schwanzwedeln.